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Hubstationen für den vertikalen
Lastentransport

Wo Fördergut die Ebene wechselt, entscheidet die Hubstation darüber, ob der Materialfluss läuft oder stockt. Sie hebt und senkt Bauteile, Behälter und Materialien zwischen den Höhenebenen einer Produktionsanlage – im Dauereinsatz, bei hoher Auslastung und oft rund um die Uhr. Wir bauen Hubstationen nicht von der Stange, sondern legen jede einzelne auf Ihre Produktionsumgebung aus: auf das Fördergut, die Taktzeit, den verfügbaren Platz und die vorhandene Fördertechnik.

Hubstationen

Eine Hubstation

ist eine fördertechnische Einrichtung für den vertikalen Transport von Lasten zwischen Höhenebenen einer Produktionsanlage – etwa zwischen Hallenboden und Elektrohängebahn oder zwischen zwei Förderebenen. RK-tec fertigt Hubstationen in zwei Bauformen: klassisch mit Gegengewicht für schwere Lasten und als kompakten Wickelheber für beengte Platzverhältnisse. Die Positionierung übernehmen Automatisierungssysteme – präzise, sicher und auch bei hoher Auslastung zuverlässig.

Zwei Bauformen – welche passt zu Ihrer Anlage?

 

Hubstation mit Gegengewicht

Die robuste Klassik: Das Gegengewicht nimmt einen Großteil der Last auf, der Antrieb bewegt nur die Differenz. Das macht die Bauform energieeffizient und prädestiniert sie für schwere Lasten im harten Dauerbetrieb – etwa für Karosseriebauteile oder beladene Ladungsträger.

Wickelheber

Wenn der Platz knapp ist, spielt der Wickelheber seine Stärke aus: Das Hubband wickelt sich platzsparend auf, die Station baut deutlich kompakter und fügt sich auch in enge Hallenlayouts ein – ohne Schacht, ohne aufwändige Fundamente.

Typische Einsatzszenarien

  • Anbindung an die Elektrohängebahn: Die Hubstation übergibt Fördergut vom Hallenboden an die EHB-Ebene – und zurück. In Kombination mit unserem EHB-System Profil 180×60 kommt beides aus einer Hand.
  • Ebenenwechsel in der Förderstrecke: Zwischen zwei Förderebenen überbrückt die Station den Höhenunterschied, ohne den Takt zu bremsen – abgestimmt auf Ketten- und Gurt- & Rollenförderer.
  • Arbeitsergonomie: Die Station bringt schwere Bauteile auf Arbeitshöhe – das entlastet Ihre Mitarbeiter und beschleunigt die Prozesse an Montage- und Prüfplätzen.
  • Puffern und Takten: In Verbindung mit Stauförderern entkoppelt die Hubstation Prozessschritte mit unterschiedlichen Taktzeiten.

Integration, Steuerung, Sicherheit

 

Eine Hubstation ist nur so gut wie ihre Einbindung. Deshalb übernehmen wir die Integration komplett: mechanisch, steuerungstechnisch und sicherheitsseitig. Fortschrittliche Automatisierungssysteme positionieren die Lasten präzise – die Grundlage für einen vollständig automatisierten Materialfluss. Das Sicherheitskonzept inklusive Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 und CE-Kennzeichnung kommt aus unserer eigenen Konstruktionsabteilung – niemand muss zwischen Mechanik-Lieferant und Sicherheits-Dienstleister vermitteln.

Für den Dauereinsatz zählt am Ende die Verfügbarkeit: Unsere Stationen sind robust ausgelegt, bewusst wartungsarm konstruiert und auf minimale Stillstandzeiten getrimmt. Ersatzteile und Service liefern wir über die Inbetriebnahme hinaus.

Von der Anfrage zur laufenden Station

Auslegung

Fördergut, Traglast, Hubhöhe, Taktzeit und Layout aufnehmen
Bauform-Empfehlung mit ehrlicher Begründung

Konstruktion & Fertigung

Konstruktion im Haus, Fertigung der Komponenten in der eigenen Präzisionsfertigung
Vormontage und Funktionstest in Aiterhofen

Montage & Inbetriebnahme

Endmontage bei Ihnen im Werk, Integration in die Bestandsanlage
Abnahme, Dokumentation, Einweisung

Ihr Ansprechpartner zur Hubstationen

Ansprechpartner Elektrohängebahn: Rott Alexander KI-bearbeitet

Alexander Rott

Häufige Fragen

Was ist eine Hubstation?

Eine fördertechnische Einrichtung, die Lasten vertikal zwischen Höhenebenen einer Produktionsanlage transportiert – zum Beispiel vom Hallenboden auf die Ebene einer Elektrohängebahn. Sie schließt die Lücke, die horizontale Förderer nicht überbrücken können.

Welche Lasten heben die Hubstationen von RK-tec?

Die Traglast kann bis zu 10 Tonnen betragen – nennen Sie uns Ihre Eckdaten, wir legen die Station passend aus.

Wickelheber oder Gegengewicht – was ist besser?

Das entscheiden Platz, Hubhöhe und Last: Der Wickelheber baut kompakter und kommt ohne Schacht aus, die Gegengewichts-Bauform arbeitet bei schweren Lasten energieeffizienter. Wir empfehlen anhand Ihres Layouts – und sagen auch, wenn die günstigere Variante reicht.

Passt eine RK-tec-Hubstation in meine bestehende Förderstrecke?

In aller Regel ja – die Integration in Bestandsanlagen ist der häufigste Anwendungsfall, mechanisch wie steuerungsseitig. Auch Fremdfabrikate binden wir an.

Übernimmt RK-tec auch Risikobeurteilung und CE-Kennzeichnung?

Ja, komplett im Haus: Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 mit Safexpert, Sicherheitskonzept und CE-konforme Dokumentation kommen aus unserer eigenen Konstruktionsabteilung.

Wie lange dauert ein Hubstationen-Projekt?

Üblicherweise kann eine Hubstation innerhalb weniger Monate konzipiert und umgesetzt werden – den Terminplan legen wir in der Angebotsphase gemeinsam fest

Was ist mit Wartung und Ersatzteilen?

Beides liefern wir über die Inbetriebnahme hinaus. Die wartungsarme Auslegung reduziert die Eingriffe, geplante Wartung hält die Verfügbarkeit hoch – After-Sales ist bei uns feste Projektphase, kein Zusatzgeschäft.